GC - Gewalt in Computerspielen
25.08.2007 11:12 Uhr | Boba | 4173 Aufrufe
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Auf dem Stream live von der GC von Game-TV und allvatar lief heute eine Podiumsdiskussion über Gewalt in Spielen. Hierzu stellten sich Vince Desi, Macher des viel umstrittenen Spieles Postal und Prof. Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen der Diskussion.
Wie üblich in dieser Art Streitgespräch drehte man sich eher im Kreis als vorwärts zu kommen. Wärend Pfeiffer die Gewalt- und auch generell Computerspiele für schlechte Noten, Fettleibigkeit und Spielsucht der Kids verantwortlich machte, suchte Desi die Schuld bei der Erziehung der Kinder. Die Eltern müssten mehr aufpassen, was und wieviel ihre Kinder spielen. So ist es klar, das gerade die sozial schwächeren Kids unter derartigen Problemen leiden.
Die Argumentation beider Parteien war also nicht neu und wer sich schon einmal mit Diskussionen dieser Thematik beschäftig hat, der weiss auch wie's weiter geht. Wenn Pfeiffer bedauerte, dass Kinder in Geschäften auch ihrem Alter unangemessene Spiele kaufen könnten, konterte Desi, dass die Eltern aufpassen sollten, wofür ihre Kinder ihr Geld ausgeben. Stellte Pfeiffer eine Studie vor, bezeichnete Desi Studien generell als einseitig. Ansonsten redeten beide eher an einander vorbei als miteinander. Man merkte schon deutlich, das Desi eben seine Spiele verteidigen und verkaufen will. Pfeiffer hingegen seine teilweise sehr extremen Thesen an den Mann zu bringen. So verglich Pfeiffer das Spielen permanent mit dem Rauchen und Lungenkrebs. Auch das Schlusswort von Desi könnte Einigen sauer aufstoßen: "Ich denke wir haben auch einfach einen anderen Humor, privat bin ich zwar selbst Tierschützer, aber wenn ich eine Katze als Schalldämpfer benutzen kann, lach' ich mich schlapp."
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