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19.06.2009 13:54 Uhr | Kibochan | 31582 Aufrufe 0 like 0 flame
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Eine Kriegerlegende erzählt...


Nein dies ist nicht der 100ste Bericht über die Erfolge der Topgilde…
Kungen, Raidleiter/Gildenleader und MT bei Ensidia, hat sich diesmal für ein Interview Zeit genommen, um über seine Klasse und deren Veränderungen zu reden.
In unserem Interview wurde über Skillungen, Ulduar und Änderungen an der Klasse diskutiert und mit Sicherheit findet ihr die eine oder andere spannende Information, die uns diese Kriegerlegende nahe gebracht hat.



Die Tanklegende von Ensidia

Arrow  Die Tanklegende von Ensidia

War eigentlich der Krieger deine erste Wahl bei World of Warcraft oder hat es noch andere Chars vor Kungen gegeben ?

Natürlich war der Krieger meine erste Wahl und dafür gab es genau 2 Gründe. Erstens gab es zu Classic Zeiten nur die Kriegerklasse als einzig wahre Tankklasse und zweitens wollte ich damals die schwächste PVP Klasse spielen, um allen anderen zu beweisen, dass man sogar mit der schwächsten Klasse das PVP von World of Warcraft dominieren kann. Leider entwickelte sich das PVP in World of Warcraft nicht so wie ich erhofft hatte. Ich beendete deswegen meine PVP Karriere als die Ehrepunkte eingeführt wurden.

Zwischen den einzelnen Erweiterungen gab es eine Menge Veränderungen innerhalb des Spiels, die auch die Spielweise der Krieger sehr stark verändert hat. Wie würdest du diesen Weg beschreiben ?

Zu Classiczeiten war der Verteidigungskrieger der einzig wahre Tank im Spiel, genau deswegen wurden wir auf den englischen Servern immer als „Fleischwand" bezeichnet. Wir sind damals einfach vorne am Boss gestanden und haben sämtliche Aggro und Schaden abkassiert um den Raid zu schützen. Zu etwas anderem waren wir auch nicht zu gebrauchen.
Kungen auf der Games Convention 2008

Arrow  Kungen auf der Games Convention 2008

Dann kam Burning Crusade und es war eigentlich der selbe Job, aber es kamen zwei neue Tankklassen ins Spiel: der Feraldruide und der Schutzpaladin. Feraldruiden und Krieger wurden schnell gleichwertig und gegenüber eines einzelnen Ziels hielten beide gleich gut die Aggro. Der Paladin war trotz allem die bessere AoE Klasse. Gab es also viele Adds in Bosskämpfen, wurde ein Tankadin für die weiteren Mobs eingeteilt, während ein Feral oder ein Krieger den Boss tankte.

"Wrath of the Lichking" veränderte dann alles....
Nun gab es auf einem 4 Tankklasse für alles. Todesritter, Krieger, Feraldruiden und Schutzpaladine beherrschten ihr Fach auf einmal gleich gut. Der Krieger war auf einmal nicht mehr die herausragende Tankklasse. Todesritter und Druiden bekamen sehr tolle AoE Aggro Fähigkeiten, einen grossen Lebenspunktepool und sehr schnelle Abklingzeiten. Krieger haben seither nur noch drei einzigartige Fähigkeiten, die uns weiterhin für Raids sehr wertvoll machen: Rüstung zerreißen, Wachsamkeit und Zertrümmern.

Viele Krieger fühlen sich seit dem Erscheinen der Todesritter und Palatanks nicht mehr wirklich wahrgenommen. Einige Stimmen behaupten sogar, der Krieger ist mittlerweile eine zweitklassige Tank-Klasse. Wie siehst du das ?

Kungen und Aenima - Taurenkrieger trifft Trolljäger...

Arrow  Kungen und Aenima - Taurenkrieger trifft Trolljäger...

Ich habe noch nie einen Schutzpaladin wirklich in Aktion gesehen, also kann ich da nicht wirklich ein Urteil darüber abgeben. Todesritter sind uns wirklich ebenbürtig, denn sie besitzen sehr viel Lebenspunkte, einen hohen Ausweichwert und tolle Fähigkeiten mit niedrigen Cooldowns. Ich sehe uns aber dennoch nicht als Tanks zweiter Klasse. Wir sind halt nicht immer die beste Wahl bei einigen Bossen, aber wer weiß ob sich das nicht wieder ändert.

Es gibt immer mehr Kriegertanks, die durch die dauernden Änderungen Probleme haben ihre Aggro schnell aufzubauen. Die meisten Damagedealer schiessen auch schon drauf los, noch bevor der Tank am Boss steht. Ist dies einfach nur ein Koordinationsproblem innerhalb der Raids oder machen diese Tanks einfach grundlegend etwas falsch ?


Der Aggroaufbau des Kriegers ist zu Beginn eines jeden Bosskampfes sehr gering, wenn er uns nicht sowieso gleich mit den ersten Schlägen platt schlägt. Um den Raid wirklich sinnvoll zu unterstützen, müssen wir zu Beginn erst einige „Rüstung zerreissen" anwenden und können so nicht wirklich unsere besten Aggrofähigkeiten benutzen. Genau hier liegt bei vielen Raids auch das Problem. Man kann aber dem Ganzen ein wenig Abhilfe schaffen indem man einfach schon zu Beginn Wuttränke einnimmt. Am besten nimmt man den Trank so früh wie möglich ein, damit man eventuell einen zweiten Trank im Bosskampf nehmen kann. Außerdem sollte der Krieger Blutrausch und Berserkerwut aktivieren noch bevor man den Bosskampf beginnt. Heldenhafter Wurf und Sturmangriff initialisieren dann den Start.

Du hast sehr oft deine Skillung in Ulduar gewechselt. Welchen Grund gab es dafür ?


Ich musste während der Hard-Modes immer wieder meine Talente und Glyphen ein klein wenig modifizieren. Es waren keine grossen Änderungen, aber es war dennoch immer wieder ein kleiner Schub, der uns bei dem einen oder anderen Boss behilflich war. Nun haben wir wieder alles auf Farmstatus und ich werde meine Skillungen nur noch verändern, wenn ich wieder etwas neues ausprobieren möchte oder wenn gravierende Änderungen kommen.



Dieser Artikel besteht aus mehreren Seiten



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Kibochan
 

staff Kibochan 18.06.2009 16:07 Uhr

Genau ^^

 
möwe
 

möwe 23.06.2009 05:02 Uhr

hallo, liebster kungen. ich kann mich in einigen sachen, wie zb rüssi zerreissen, wachsamkeit etc. anschliessen, dennoch ist der aggroaufbau trotz verbesserten skills bei uns warris extrem schlecht. im vergleich zu einem feral druiden oder protection paldin bauen wir anfangs weit weniger aggro auf als die anderen klassen. sobald die rotation läuft und man mit der entsprechenden skillung genug aggro aufgebaut hat, stehen wir im vergleich zu droods oder dks immer noch schlechter da(weniger rüssi,weniger dodge, höhere cds) und kassieren daher auch mit am meissten dmg. ich finde es mittlerweile schade, das blizz den defensiv krieger etwas herabgestuft hat, bin aber immernoch der meinung, das ein raid, ohne def krieger nicht viel wert hat:). btw ich bin immernoch mt in meiner gilde :)

 
LongRunner
 

LongRunner 26.06.2009 16:32 Uhr

also ich habe den mir grade den artikel gelesen, stimme jedoch nicht mit diesem kommentar überein
ich habe selber einen krieger, natürlich def und die "geschichte" des kriegers und andere tankklassen ist natürlich unanfechtbar, jedoch finde ich werden deutlich die fähigkeiten eines tanks unterschätzt!

krieger sind nicht einfach langsame alte motoren die erst einmal warmlaufen müssen....
krieger haben durch die verringerten cooldowns und neuen fähigkeiten EXTREME vorteile bekommen, selbst in sachen aoe hechtet der krieger dem pala wenn überhaupt nur gering hinterher, wenn er weis wie man den mit donenrknall und schockwelle richtig umzugehen hat und nebenbei noch ansatzweise gut targets switchen kann, was aber nicht so an der krieger klasse, wie an dem gameplay jedoch hängen mag

zunächst zum boss aggro aufbau:

wie baut ein krieger aggro auf?
RÜSTUNG ZERREIßen, würden bestimmt eineige schreien, aber es gibt noch ander eventuell sogar bessere möglichkeiten

der oben bereits erwähnte heldenhafte wurf kann zum antanken oder range pull eine enorme hilfe sein, wie bestimmt jeder weis, ich benutzte gerne diese combo:
-(wenn ich lust habe schieße ich zuerst den feind an)
-während der schuss fliegt, setzte ich heldenhafter wurf ein
-sofort darauf stürme ich den gegner an, was mir schon einmal wut gibt
-mit blutrausch habe ich dann genug wut, um eine beliebige attacke des kriegers 1-2 mal rauszuhauen, ich nehme gerne schildschlag, eventuell noch heldenhafter stoß dazu, weil beides synchron eingesetzt werden kann und abgesehn vom dmg noch zusatzt aggro aufbaut,
bei einem (nennen wir ihn mal so) "block" krieger macht der schildschlag enorm viel schaden und sollte genug aggro für ein paar erste attacken der verbündeten ausreichen in combo mit den restlichen attacken
-wir gehen mal davon aus, dass der boss sofort zurückhaut und es ist in dem fall egal ob er trifft oder nicht, beides ist vorteilhaft
situation A: der boss trifft, wir bekommen enorm viel wut, weil wir als schlauer krieger berserkerwut anmachen und so extra wut bekommen und beliebige attacken, am besten heldenhafter stoß und verwüsten, benutzten können, weil beides synchron wirkt und wir so noch mehr wut erzeugen können, andere attacken gehen aber auch, wie bsw donnerknall oder schockwelle im fall mehrerer gegner
situation B: der boss trifft nicht, so wird die fähigkeit rache frei was bei der richtigen skillung 2 sonst 5 wut kostet und problemlos eingestezt werden sollte
darauf kann der krieger mit einer recht hohen chance schildschlag neu benutzten und wenn er die glyphe rache besitzt direkt zu 100% gratis einen heldenhaften stoß benutzten und wenn er die gleichnamige rune davon hat und kritet, bekommt er nochmal 10 wut geschenckt, falls eine der attacken nicht trifft, hat der krieger genug andere "hots" auf die er ausweichen kann

in beiden fällen sollte für genug anfangsaggro gesorgt sein und der rest wird dem krieger überlassen, da ich hier nicht jede einzelne attacke vorschreiben will, jedoch sollte bald rüstung zerreißen auf den gegner gestapelt werden, heist aber nicht dass verwüsten permament durchgespammt werden muss. der krieger kann mehr!


multipler aggro aufbau:

in der regel gibt es in instanzen auch größere mobgruppen, aber auch hierfür gibt es lösungen

ich bevorzuge meist den klassischen body pull, meist mitten in die gruppe und klatsch donnerknall, dessen reichweite mittels glyphe erhöht werden kann, sollte es ferner entfernte zile egeben, empfiehlt sich hier spott und heldenhaafter wurd (je 30m), womit man meist alle ziele fangen sollte
dann empfehle ich für den krieger 1-2 schritte zurückzugehen, die mobs werden ihm folgen und nicht mehr um ihn herum, sondern vor ihm stehen
was darauf folgt ist klar: schockwelle
wenn es einen hohen dmg input geben sollte, nutzt demoralisierender ruf oder schildblock, wenn es gaaanz eng wird schildwall, was aber eher selten der fall sein sollte

spamt auf die wichtigesten mobs oder die first target mobs ein paar starke attacken, wie schildschlag rache heldenhafter stoß o.Ä.
es empfielt sich, die targets zu wechseln um gleichmäßig eine hoohe aggro aufzubauen, was aber nicht wild durcheinander gemacht werden sollte und man solte schnell immer zum nächsten target weiterwechseln, kleinere targets werden gebombt

natürlich wird donnerknall und schockwelle weitergespamt, eher jedoch donnerknall

falls es schwerfallen sollte, kann der krieger notfalls spalten oder herausfordernder ruf benutzten, letzteres sollte aber bezogen auf aggro aufbau nicht der fall sein, jedoch bekommt man mit der zeit dafür ein gutes gefühl, wie man die targets zu wechseln hat, alles eine frage des Gameplays

vielleicht ist der krieger nicht die einfachste klasse in sachen aoe aggro, aber nicht umbedingt die schlechteste, es könnte nur schwieriger sein als paladin, der 1-2 spells benutzt, jedoch auch mehr nicht kann

hoffe das is nicht zu lang, ich ahbe nix vergessen und entschuldige mich schonmal für rehtshreibfeler, wer sie findet darf sie behalten :P

aber ich finde es wirklich blöd zu sagen, krieger sei zu schwach geworden oÄ, die blizzard mitarbeiter machen ihren job, troz serverabstürzen, sehr gut und alle tanklassen haben so ziemlich gleiche chancen aggro aufzubauen, ähnlich wie heiler oder dds verschiedenste methoden haben um zu ihrem ziel zu gelangen, wobei ich sagen mussm, dass verschiedenste fähigkeiten sich auch immer mehr überschneiden, siehe feral und warri

wünsche trotzdem allen kriegern und sonstigen klassen viel spaß beim spielen, aber es gibt immer möglichkeiten etwas zu erreichen, auch wenn es komplizierter ist

 
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