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11.09.2009 12:36 Uhr | Kibochan | 14225 Aufrufe 0 like 0 flame
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Die Legenden Azeroths


Jedes Volk hat seine Sagen und Legenden. In unserer neuen Hintergrundsartikelreihe wollen wir euch alle geschichtlichen wichtigen Personen dieser Welt vorstellen....



Unser erster Teil beschäftigt sich mit den Legenden und sagenhaften Personen des grünhäutigen Volkes: DIE ORKS

Ein Naturvolk das stets den Weg des Jägers und der Ahnen ging. In absolutem Einklang mit der Natur lebten die Clans der Orks auf ihrem Heimatplaneten Draenor. Doch als das Volk der Draenei auf diesem Planeten vor der brennenden Legion Schutz suchte, war dies das Ende einer friedlichen Epoche. Die Dämonen der Legion korrumpierten die Erscheinungen der Orkahnen und überzeugten die Orks, dass sie gegen die Dreanei vorgehen sollten, um so ihre Clans vor dem Untergang zu schützen. Durch diesen Betrug tauschten die Orks die Macht ihrer Ahnen gegen die Zauber der Hexenmeister. Ein verfluchter Schicksalsweg, der bis heute in den Herzen und im Blut des grünhäutigen Volkes verweilt. Skrupelose Jäger ? Nein ! Opfer des Verrats.....

Grom Höllenschrei - Eine orkische Legende

Arrow  Grom Höllenschrei - Eine orkische Legende

Die Legende von GROM HÖLLENSCHREI
(Grom Hellscream)

Grommash „Grom" Höllenschrei war der Clansführer des Kriegshymnen-Clans (Warsong Clan). Er war der erste Ork, der durch eine Intrige das Blut Mannoroths trank und somit ein Bündnis mit der brennenden Legion einging. Das orkische Wort „GROMMASH" bedeutet „Riesiges Herz". Grom, eine wahre Klingenmeisterlegende, war Thralls Freund und Berater. Ihre Freundschaft ging sogar so weit, dass Thrall selbst ihn als seinen Bruder (WC3) bezeichnet.

Grom war ein sehr hitzköpfiger und sturer Clanführer, der immer das Beste für die Kriegshymnengemeinschaft wollte. Als der Verräter Nerzhul behauptete, dass er in einigen Visionen Handlungsbedarf gegen einen neuen alten Feindes sehe, zog der Kriegshymnenclan gegen die Stadt Shattrath um keinen Draenei am Leben zu lassen. Er tötete den drenaiischen Volkshelden Nobundo und vernichtete die Zufluchtsstätte des blauen Volkes um seinen eigenen Clan zu schützen. Nicht einmal die Frauen und Kinder wurden bei dieser Aktion am Leben gelassen.

Sein Clan wurde im zweiten großen Krieg Azeroths besiegt und zurückgetrieben. Nach dieser Niederlage manipulierte der Verräter Guldan den orkischen Anführer, dass dieser aus „eigenem freien Willen" entschied bei einem weiteren Angriff nicht teilzunehmen, um so ihren Heimatplaneten Draenor besser zu schützen. Die Horde wurde in diesem Krieg erneut zurückgeschlagen und Grom kämpfte kriegstechnisch nie wieder gegen das Volk der Menschen. Doch dies war nicht die einzige Intrige, die der stolze Clansführer zu spüren bekam. Nach dem zweiten grossen Krieg nutzte Nerzhul die Fähigkeiten Groms um mächtige Artefakte zu erlangen. Der Kriegshymnenclan verbündete sich bei dieser Aktion mit dem Bleeding Hollow und dem Kilrogg Deadeye Clan, um Erfolge mit einer speziellen Hit and Run Technik zu erzielen.

Der zweite grosse Krieg Azeroths

Arrow  Der zweite grosse Krieg Azeroths

Als der letzte Zugang zu Draenor versiegelt wurde, hatten die Orks keine Möglichkeit mehr in ihre Heimat zurückzukehren. Grom musste sich mit seinem Clan immer wieder in der Wildnis verstecken, um den Jagdgesellschaften der Menschen zu entgehen. 15 Jahre konnte er den feindlichen Patrouillen entgehen und der Durst des Fluches der brennenden Legion zehrte an seinen Kräften. Während die meisten Orks dieser Macht nachgaben und zu willenlosen Lebewesen wurden, tobte der innere Kampf in Grom bis zur letzten Minute. Letztendlich wurden sie gefangen genommen um in einem Gefangenenlager in Durnholde als lebendes Vieh gehalten zu werden. Dort lernte Grom einen jungen Ork namens Thrall kennen. Beeindruckt von seiner Stärke, Gnade und dem unsagbaren Mut, den dieser junge Ork ausstrahlte, begann er dem jungen Ork die alten Wege der Orknation zu zeigen. Grom übergab Thrall seine Halskette, damit auch andere Orkstämme wussten, dass diesem Ork zu trauen sei. Unter der Leitung von Thrall vereinten sich der Kriegshymnenclan mit dem Frostwolfclan und sogar Ogrim Doomhammer schloss sich dieser Gemeinschaft an. Durch dieses Bündnis kam es zu einer neuen Hochzeit der Orks. Das grüne Volk flüchtete aus den Internierungslagern und begann ein neues Leben auf Kalimdor.
Gezeichnet von Chris Metzen, Vizepräsident der kreativen Entwicklung bei Blizz

Arrow  Gezeichnet von Chris Metzen, Vizepräsident der kreativen Entwicklung bei Blizz


Als Grom den Ruf des Fluches in sich spürte, konnte er auf Dauer nicht widerstehen. Obwohl Thrall einen Frieden mit den anderen Völkern Azeroths anstrebte griff der Clansführer des Kriegshymnenclans kleinere menschliche Siedlungen im Steinkrallengebirge an. Ohne ersichtlichen Grund begann der Anführer auch Bäume des Eschental-Waldes um zu schneiden. Der Goblin Neeloc Greedyfingers unterstützte dies mit der Erfindung eines Goblin Shreeders, da Grom für ihn einige Furbolgs tötete. Die Nachtelfen dieser Region waren natürlich aufgebracht und riefen zur Gegenwehr auf. Der Kampf wurde gnadenlos und sogar der Gott Cenarius wurde auf diese Streitigkeiten aufmerksam. Obwohl sie noch nie Kontakt zum Waldgott hatten, schien dieser so ziemlich alles über das Volk zu wissen. Er nannte sie stets „die dämonisch verseuchte Brut". Die Orks entdeckten schnell, dass der Gott mit herkömmlichen Waffen nicht zu besiegen sei.

Einer der Hexendoktoren der Trolle spürte eine mächtige Energiequelle in der Nähe ihrer Lagerungsstätten. So kam es, dass Grom durch den Rat von Guldan von besagter Quelle trank, um die Macht zu erhalten, dem Waldgott ein Ende zu setzen. Der Clansführer rief seine Kameraden und so kam es zu einem Blutpakt mit dem Dämon Mannoroth. Grom erschlug Cenarius und das Schicksal des Clans schien besiegelt.Wie wildgewordene Bestien fegten sie über das Land, um alles Lebende dem Erdboden gleich zu machen.

Thrall und Cairne Bluthufe konnten den Clansführer gefangen nehmen und brachten ihn zu Jaina Proudmoore. Durch mächtige Zauber konnte sie die Orklegende von diesem Fluch befreien, damit dieser die Kontrolle über sich selbst wieder erlangte. Als Grom die komplette Wahrheit über den erneuten Verrat erfuhr, zog er mit Thrall aus um Mannoroth ein Ende zu setzen.

THRALL & HELLSCREAM gegen den Bösewicht Mannoroth



Man kann übrigens bereits in Warcraft 2 einige Missionen mit Grom als Hauptheld spielen. Hier muss man gegen einen Todesritterorden, der seine Loyalität den Ogermagier Mogor gewidmet hat, antreten.

Literatur & Quellen
Erscheinungsdatum
Warcraft 2
1996
Warcraft 3
2002
Der Lord der Clans (Buch) 2003
Schatten und Licht (Pen & Paper Regelbuch)
2004
Der Aufstieg der Horde (Buch) 2006

Dieser Artikel besteht aus mehreren Seiten



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Gorath
 

Gorath 11.09.2009 13:23 Uhr

Very nice! :)
Jedes Mal, wenn ich sehe, dass ihr wieder ein bisschen Geschichte gestöbert habt freue ich mich auf die zu lesenden Seiten.

 
fiz
 

fiz 14.09.2009 14:31 Uhr

Super!
Vielen Dank. Da ich die "normalen" Warcrafts alle nicht gespielt habe, hab ich schon eine relativ große Lücke, was die Ingame Zusammenhänge vieler Handlungsstränge und Personen betrifft. Da ist es ziemlich cool, wenn man das mal "mundgerecht" serviert bekommt.

Ist denn diese Flucht von Durnholde quasi das Event, daß man in HDZ 1 spielt? Oder war der da mehrmals?


Auf die Gefahr hin als Wortklauber zu gelten: (Aber immerhin hab ichs gelesen ;) )
Seite 1:

Letztendlich wurden sie gefangen genommen um in einem Gefangenenlager in Durnholde als lebendes Vieh gehalten zu werden. Dort lernte Grom einen jungen Ork namens Thrall kennen.


Seite 2:
Durch diesen Ork hörte er auch zum ersten Mal von Grom Höllenschrei, dem Anführer des Kriegshymnenclans. Thrall flüchtete und suchte den gebrochenen Anführer.


Da driften wohl die Geschichtsbücher etwas auseinander?

Ne, aber alles in allem echt super und ich freu mich schon auf die nächsten "Legenden aus Azeroth" ;)

 
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