Wir haben die eisige Kälte Nordends satt. Zu lange dauerte der Kampf gegen Titanen, wahnsinnige Götter und dem Lichking. Ich kann mich eigentlich schon gar nicht mehr erinnern, wie ein Sonnenaufgang in meiner geliebten Heimat aussah. Doch die neuesten Gerüchte stimmten mich nachdenklich. Hatten wir wirklich zuviel Zeit und Kraft in Nordend investiert und dabei einen Feind in unserer alten Heimat übersehen ? Was hatte sich Zuhause verändert ? Ich beschloss eine Reise quer über die Kontinente anzutreten....
Sturmwind und der Wald von Elwynn
Endlich hatte ich die Gelegenheit Sturmwind von oben zu betrachten. Wie oft hatte ich mir diesen Anblick zu meiner Lehrlingszeit gewünscht. Voller Stolz ragte die Kathedrale zwischen den Häusern empor, so als ob sie der gesamten Umgebung zeigen wolle "Hier ist der Sitz des Lichts". Ein Anblick den ich mit Sicherheit nicht so schnell vergessen werde, auch wenn ich hier in der Stadt nicht mehr willkommen bin....
Ein Flug über Sturmwind
Das Elfenviertel in Sturmwind
Sturmwind war ja schon mit einem Camerazoom-Addon aus der Vogelperspektive zu begutachten und so könnte man meinen, dass hier nicht mehr allzu viel nachgearbeitet wurde. Fehlanzeige ! Blizz hat hier wirklich jedes kleinste Eck der neuen Epoche angepasst und selbst absolute WoW-Historiker laufen hier erstaunt durch die Gassen, um den Wandel der Zeit zu begutachten. Hinter der Kathedrale gibt es den Friedhof von Sturmwind mit jeder Menge Gedenksteine, das Elfenviertel wurde zerstört und ein östlicher Erdschrein mit Portalen wurde errichtet. Doch nicht nur die Stadt wurde der neuen Zeit angepasst. Schon beim ersten Blick ins Verlies muss man erkennen: Hier ist nichts so wie früher ! Dies sind nur ein paar der neuen Highlights, die euch in der Hauptstadt der Menschen erwarten...
Der Friedhof Sturmwinds
Der Erdschrein neben Sturmwind
Die Umgebung von Sturmwind, der Wald von Elwynn, wurde bis auf das Nordhaintal derzeit noch komplett in Ruhe gelassen. Während man hier derzeit noch den alten Quests fröhnt, hat sich im Startgebiet der Menschen eine Kleinigkeit getan. Orks des Schwarzfels sind ins Klostergebiet eingefallen und haben dort die Weinbergdiebe und den Weinberg dem Erdboden gleichgemacht. Neue Spieler werden hier von Anfang an gegen die Schergen von Todesschwinge getrimmt. In wie weit sich noch andere Teile des Waldes ändern werden, ist derzeit am Testserver nicht zu erkennen.
Der neue Eingang der Burg, eine Selbstpräsentation des neuen Königs...
Das Weinfeld im Nordhaintal...zerstört durch Schwarzfelsorks
Westfall, Dunkelhain & Rotkammgebirge
Der Krater im Elfenviertel Sturmwinds hatte mich ein wenig nachdenklich gestimmt. Was war passiert während unserer Abwesenheit ? Waren wir zu lange in Nordend geblieben und mussten jetzt den Preis für unsere Unvorsichtigkeit bezahlen ? Ich beschloss die anderen menschlichen Gebiete aus der Luft zu begutachten und meine Befürchtungen wurden wahr. Ein neues Grauen hatte in Azeroth Einzug gehalten....
Die Allianz hat ihre Festung in Westfall fast fertig
Ein Sturm zieht auf..... - Das Kratergebiet in Wesftall
Auch in den umliegenden Anfangsgebieten Westfall, Rotkammgebirge und Dunkelhain hat sich ein wenig getan. Das obdachlose Volk hat in Westfall die Fertigstellung der Allianzfestung nur widerwillig zur Kenntnis genommen und so wurde aus der Defiasinstanz "Todesmine" eine Zuflucht für obdachlose Bürger der Menschen. Der andere Teil Westfalls wurde von gewaltigen Tornados in regelrechte Krater zertrümmert und hier scheint sich der Herr der Luftelement bereits anzukündigen. Wesentlich ruhiger geht es derzeit in Dunkelhain zu, wo wir Neuerungen auf den ersten Blick nicht wirklich sehen konnten. Doch wie bereits bekannt, kann dies nur ein Zufall sein, denn das Phasing-System Blizzards lässt wirklich alles offen.
Das Rotkammgebirge hingegen scheint Teil der neuen Geschichte zu werden. Wie im Wald von Elwynn, haben auch hier die Orks des Schwarzfels Einzug gehalten und planen weitere Angriffe auf die menschlichen Siedlungen. Ein Wolfszuchtprogramm am Sägewerk und eine eigene Flugstation bringen hier den Schergen des schwarzen Drachens Nachschub...
Obdachlose Bürger fliehen zur Todesmine
Die Schwarzfelsorks planen eine Offensive
Eisenschmiede, Loch Modan & Umgebung
Rastlos verfolge ich die Spuren, die unser neuer Feind hinterlassen hat. Wie weit werden sie reichen ? Handelt es sich um eine einfache böse Macht aus unseren Landen oder stehen wir wieder einem göttlichen Wesen gegenüber ? Erst haben wir die dunklen Alten besiegt, doch die Zerstörungswut die ich diesmal erblicke, kann ich kaum in Worten ausdrücken....
Die Strasse zur Offensive...
Vor den Toren Gnomeregans sammeln sich die Truppen...
Während man bisher in Eisenschmiede selbst noch keine Änderungen erkennen kann, toben vor den Toren der Zwergenhauptstadt die Gnome. Wie bereits berichtet planen die Gnome eine Rückeroberung ihrer alten Heimatstadt und man scheint weder Kosten noch Mühen gescheut zu haben, um dieses Projekt auch wirklich in die Tat umzusetzen. Ob dies wirklich eine glorreiche Hauptstadt der Allianz werden wird sei noch dahin gestellt, da viele Spieler noch immer in Foetusstellung gehen, allein wenn sie den Namen der ehemaligen Instanz nur hören.
Auch am Loch Modan hat sich so einiges getan. Düstere Truppen und die Sprengung des Damms scheinen hier einiges Landschaftstechnisch verändert zu haben. Aus dem See wurde ein kleiner Tümpel und von den wässrigen Weiten ist nichts mehr übrig. Doch dies ist nicht alles. Früher konnte man gemütlich nach Uldaman reiten, doch dies scheint den bodenständigen Charakteren ab nun verwehrt. Ein riesiger Krater trennt das Ödland von Loch Modan und wir können gespannt sein, ob das Phasing hier noch anderes verändern wird...
Der Zwergendamm zerbrochen und ohne Wasser. Was ist passiert ?
Auch im Süden Modans....ein Krater beendet den Zugang zu Uldaman
Schlingendorntal ade...
Die mittleren Gebiete der östlichen Königreiche sind durch Zerstörungen und Truppenbewegungen gezeichnet. Doch wie ist es in den abgelegenen Landstrichen des Kontinents. Meine Reise bringt mich an den südlichsten Zipfel der Landmasse: Das Schlingendorntal....und auch hier tobt die Zerstörung
Auch im Schlingendorntal tobten die Elemente
Die Statue vor Booty Bay vernichtet...
Im Dschungel ist der Affe los. Während die Designer mitten ins Schlingendorntal ganze Krater geschossen haben, scheint auch die Stadt Beutebucht ihre Wasserschäden davon getragen zu haben. Die Goblinstatue existiert nur noch zur Hälfte (in ihr ein Piratenschatz) und auch die Küsten haben einige Änderungen abbekommen. Auch hier kann man ganz klar erkennen, das uns in den Phasingbereichen noch einiges erwarten wird.
Das Arathihochland, Hügelland & das Vorgebirge des Hügellandes
Ich hatte vom Süden des Landes genug gesehen. Auch hier herrschte Zerstörung und Wut. Meine Hoffnung treibt mich in Richtung Norden, meiner neuen Heimat, die ich so sehnsüchtig erwarte...
Der Silberwald gehört den Untoten
Süderstade dem Untergang geweiht...oder doch nicht ?
Was in einigen Anfangsgebieten eher schlicht ausgefallen ist, wurde in den höheren Gebieten radikal nachgeholt. Süderstade wurde dem Erdboden gleichgemacht und erinnert nur noch an eine grüne Seuchensuppe aus Naxxramas. Doch dies ist nicht genug... Die Verlassenen scheinen radikal ins Menschengebiet zu expandieren. Neue Schutzwälle schützen den Silberwald vor lebenden Eindringlingen und auch in die andere Richtung (Hochland) expandiert man seinen Einflussbereich. Auch Tarrens Mühle erinnert nur noch bedingt an das gute alte PVP Dorf aus Classic Zeiten. Hier haben die Verlassenen, frei nach dem Motto "Pimp my village", das Ganze entsprechend im Nordendstyle aufgemotzt. Doch die Expandierungspläne der Verlassenen reichen noch wesentlich weiter als man denkt. Sogar im Hügelland, dem Heiligtum der Zwerge, haben die Untoten eine Versuchsstation errichtet um weitere Feldzüge in alle Richtungen zu unternehmen.
Geschichtstechnisch ist hier auf jeden Fall Streit vorprogrammiert und man kann sich sicher sein, dass der alte Krieg zwischen Horde und Allianz demnächst wieder toben wird.
Das Hochland wird eingenommen...
Tarrens Mühle aufgepimpt....
Das Hügelland
Die Verlassenen schützen ihr Gebiet....
Der Silberwald & die Pestländer
Was die Expansionspläne der Verlassenen für die Horde brachte, kann ich mir eigentlich nicht wirklich erklären. Dient dies zur Macht der Horde oder gehen die Verlassenen ihre eigenen Wege ? Ab wann sind sie eine Bereicherung oder eine Gefahr für alle ? Diese Frage war wohl die Essenz, die mich in die Hauptstadt der Verlassenen und in die Pestländer trieb...
Die Hauptstadt der Verlassenen
Brill wurde entsprechend anderer Dörfer aufmotzt...
Wie alle anderen Provinzen in der Umgebung, scheint der Silberwald fest in der Hand der Verlassenen. Regelmässige Strassenkontrollpunkte sichern die Umgebung vor lebenden Feinden. Irgendwie hat man das Gefühl, dass sich die Verlassenen zur eigenen Großmacht erheben wollen und dabei haben sie weder Kosten noch Mühen gescheut. Wie weit das der restlichen Horde gefallen wird sei mal absolut dahingestellt.
Brill, Andorhal und die Hauptstadt selbst wurde mit Befestigungsanlagen, Seuchenschleudern und Monstrositäten verstärkt. In regelmässigen Abständen entdeckt man eigenartige Machinerien die sich mit Blitzen aufladen oder komische Dämpfe verbreiten.
Andorhal im Besitz der Verlassenen. Was passiert hier wirklich ?
Die Allianz hat die Felder der westlichen Pestländer gereinigt...
Doch auch die Allianz und die Argentumsfraktion war nicht gerade untätig. Während neue Befestigungen der Argentumdämmerung die Wege der Pestländer zieren, hat die Allianz die Felder der westlichen Pestländern wieder bestellbar gemacht und auch die Kapelle des Lichts wurde endlich mit einem Wall gesichert. Dies wird mit Sicherheit nicht in die Expandierungspläne der Verlassenen passen und auch hier ist Streit vorprogrammiert. In wie weit dies aber von uns Spielern ausgespielt wird ist aber noch absolut unklar.
Auch die Argentumsfraktion hat Expandierungspläne
Die Kapelle der Hoffnung wurde ausgebaut.
Als mir die Wege in meine Blutelfenheimat verwehrt wurden, beschloss ich eine neue Reise anzutreten. Diesmal sollten mich die Winde nach Kalimdor bringen, doch dies ist eine andere Geschichte...