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11.02.2011 19:47 Uhr | boba | 14642 Aufrufe 0 like 1 flame
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Raiden in WoW Gestern und Heute


Die Geschichte eines Gildenleiters und seiner Gilde



Seit Release von World of Warcraft bin ich Leiter bzw. Co-Leiter einer Gilde. Wir waren immer Casual, aber immer ambitioniert. Das war nicht immer einfach, aber immer irgendwie erfüllend. So hat sich mit den Änderungen des Spiels auch stets die Anforderung an die Gildenleiter geändert. Im Folgenden also die Geschichte einer Gilde und ihres Gildenleiters, die vielleicht für viele andere casual orientierte Gilden exemplarisch ist. Vielleicht aber auch nicht.
Da lag er der Herr des Blackwing Lair. Dass andere Gilden zu diesem Zeitpunkt bereits Ctun down hatten, war uns egal. Wir waren stolz auf das Erreichte und wussten, dass es Dinge gibt, die wir wohl nie sehen werden.

Arrow  Da lag er der Herr des Blackwing Lair. Dass andere Gilden zu diesem Zeitpunkt bereits Ctun down hatten, war uns egal. Wir waren stolz auf das Erreichte und wussten, dass es Dinge gibt, die wir wohl nie sehen werden.

 

Das Raiden in Classic WoW

Zu Classic war das Leiten einer Gilde vor allem zeitaufwendig, aber verhältnismäßig einfach. Es gab nicht viele große Gilden und so hatten die Gilden, die bereit waren Zeit zu investieren um einen Raid zu organisieren, ein riesiges Angebot an Spielern, die darauf drängten eine dieser ominösen „Raid-Instanzen" von Innen zu sehen. Das lag natürlich auch daran, dass die Anforderungen für Spieler nicht so hoch waren. Im Allgemeinen langte zunächst Level 60 und ein bisschen Blaues Gear um an Raids teilzunehmen. Außerdem waren Spieler in einem 40er Raid wesentlich austauschbarer (von den Maintanks vielleicht mal abgesehn). Ein Raidpool einer Casual-Gilde lag bei etwa 60 - 80 Spielern und es war trotzdem nicht schwer ständig weitere Member zu rekrutieren. Raiden gehen war im Vergleich zur Masse der Spieler immer noch etwas exklusives und Raidplätze etwas sehr begehrtes. Randomraids waren eigentlich nicht-existent. Fremdbewerbungen bei andren Gilden galten als Tabu und Treuebruch. Hier arbeiteten die Gilden auch untereinander und meldeten Fremdbewerbungen bei der Gildenleitung anderer Gilden. "Untreue" Spieler hatten es, zu mindest auf unserem Server, schwer neuen Anschluss zu finden. So hatten wir auch nie mit einem Raidplaner, Invites etc. zu kämpfen. Jeder kannte die Raidzeiten zu denen man online zu sein hatte, wer zuspät kam wurde ausgetauscht.
Raidinvites waren eine Sache für sich, eine Stunde vorher waren wir bereits in Kargath um die Invites zu starten, damit wir pünktlich fertig waren. Spieler die während des Raids trotzdem online und verfügbar waren, erhieltden Standby DKP.

Wer einen Invite bekam bestimmten die jeweiligen Class-Leader. Auf Grund der Menge der Spieler bestimmte die Gildenleitung nämlich Class-Leader, optimalerweise besonders zuverlässige und gute Spieler einer Klasse die sich von nun an um ihre Klasse kümmerten, Erfahrungen weitergaben und die Spieler-Rotation für die Raids festlegten. So verteilten sich die Aufgaben wesentlich deutlicher und die Spieler hatten eben nicht nur die Gildenleitung als Ansprechpartner. Außerdem wurden hier eben, abseits von Guides oder ähnlichem, regelrecht "ausgebildet"... "Du bist Krieger. Du brauchst kein int!" "Nicht? Aber da steht, dass meine Waffe dann schneller aufsteigt" *facepalm*

 

Das Raiden in Burning Crusade

Mit dem Burning Crusade-Prepatch kam die erste große Herausforderung für Raid- und Gildenleiter. Auf einmal gab es PvP-Items (die damals für PvE noch im Vergleich zu heute deutlich stärker waren) für Punkte und nicht mehr für Ränge. Aus den zwei (!) 40er Raids, die wir damals hatten, gelang es nicht mal mehr 20 Spieler für Zul'Gurub zusammenzutrommeln.

BC rollte an und es wurde zunehmend schwerer die Gilde zusammenzuhalten. Wir bekamen die Quittung für unser "Casual-Dasein", denn erst jetzt fiel es auf, wer mehr Zeit zur Verfügung hatte und wer nicht. Einige Spieler wurden deutlich früher Level 70 als andere, schnell stellte sich Ungeduld ein und die aktiveren Spieler verließen in Scharen die Gilde. Mir wurde es schließlich zu frustrierend mit Händen und Füßen zu versuchen die Gilde zusammenzuhalten, ich gab meine Führung ab und machte einen Abstecher zu Herr der Ringe Online. Als ich wieder zu WoW kam war nur noch eine Handvoll der treusten Mitspieler übrig, der Rest war auf zig andere Gilden verteilt. Über einen eigenen Chat-Channel hielt man Kontakt. Man ging noch Karazan, später dann Zul'Aman und andere "Random-Raids" zusammen, aber es war nicht mehr das Gleiche. Über gesamt Burning Crusade waren wir nicht mehr als eine Handvoll Spieler.

 

Zusammen mit 3000 anderen Gilden holten wir uns den sechsten Platz weltweit. Anspruch ist etwas anderes.

Arrow  Zusammen mit 3000 anderen Gilden holten wir uns den sechsten Platz weltweit. Anspruch ist etwas anderes.

Das Raiden mit Wrath of the Lichking

Mit Wrath of the Lichking begann das Gildensterben erneut, diesmal jedoch waren wir drauf vorbereitet und über unseren Chat-Channel hatten sich bald wieder alle ehemaligen Mitglieder in der Gilde zusammengefunden. Diesmal wussten wir auch, dass unterschiedliche Level-Geschwindigkeiten ein Problem für eine Casual-Raidgilde darstellen und wir begannen ziemlich bald nach dem Erreichen von Level 80 und dem Clearen der ersten obligatorischen 5er Heroics, Raids zu starten und sie mit Randoms aufzufüllen. So vermieden wir, dass sich bei schnelleren Spielern Langeweile einstellte. Langsamere Spieler, die nachzogen, wurden so nahtlos in den Raid eingegliedert, gute Random-Spieler nahmen wir auf, um unsere Reihen zu füllen. Wir clearten zügig Naxxramas und waren in Ulduar gleichauf mit Gilden die mehr Raid-Tage hatten.

Alles lief wunderbar, bis Blizzard auf die Idee kam uns die Wartezeit auf die Icecrown Citadel mit dem superkurzen Crusaders Coliseum zu „versüßen". Die grandiose Idee Heroic und Normal-Modes in verschiedenen IDs zu trennen, war der erneute Anfang vom Ende. Das Resultat war nämlich, dass die ohnehin viel zu kurze und fade Instanz nun also doppelt so schnell langweilig wurde wie Ulduar und Naxxramas. In realität wurde die Instanz natürlich noch viel schneller langweilig, denn bereits in der erst-möglichen ID lag bei allen halbwegs motivierten Gilden Anub'arak bereits im Staub. Spieler kündigten reihenweise ihre Accounts. Der Raidbetrieb lag erst mal auf Eis, viele Spieler verließen die Gilde um einer noch raidenden Gilde beizutreten.

Die Hoffnungen in ICC waren groß. Blizzard hatte eingesehen, dass getrennte IDs für Heroic und Normal keine gute Idee waren. Die Instanz war auch wieder länger und spannender. Spieler, die in andere Gilden gegangen waren, kehrten wieder zurück, aber trotzdem mussten wir erneut anfangen Spieler zu rekrutieren. Das viel allerdings zunehmend schwerer, das Spiel wurde immer einfacher, man brauchte keine Gilde mehr, um sich den Content anzuschauen. Randomraids kamen schon sehr früh relativ weit in der neuen Raid-Instanz.

Mit der steigenden "vercasualierung" von WoW fiel es immer schwerer regelmäßige Raids aufzubauen. Anmeldungen für Raids erschienen den Spielern nicht mehr so bindend (man findet ja schon irgendwie Ersatz). Wenn man nicht mitgenommen wird, findet man schon irgendwie eine Gruppe. Auch DKP-Strafen zünden nicht, wenn man in Randomraids ein Item einfach erwürfeln kann. Viele Spieler wollen einfach nur mal den Content gesehen haben und haben so kein wirkliches Interesse daran großartig Heroic Modes von Bossen zu bewältigen und das ging, gerade mit WotLK, relativ einfach mit Random-Gruppen. Spätestens als es aktuelles Raidgear auch über 5er Instanzen gab, war es ein stetiger Kampf, dass ein Raid überhaupt stattfinden konnte. Nach einem Jahr Icecrown Citadel, gelang es uns nicht mal mehr einen 10er Raid für Lich King Heroic aufzubauen. Die Spieler waren des Addons müde.


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Gast: 01.01.1970 01:00 Uhr

 
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