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WotLK - Beta-Bericht

30.10.2008 11:34 Uhr | von Corgan (1055 Aufrufe)
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Herzlich Willkommen beim Allvatar Beta-Bericht für diese Woche. Wir möchten Euch hier einen kleinen persönlichen Einblick in die aktuelle Wrath of the Lichking Beta aus Hordensicht ermöglichen.



 

Etwas mehr als eine Woche ist es nun her, da änderten die WotlK-Server ihren Namen: aus Alpha wurde Beta. Nach 3 Tagen langen Wartens und neidischer Blicke auf die von GMs mit Keys versorgten Spieler, kam dann endlich die lang ersehnte Mail von Blizzard. Da der Client selbstverständlich schon vorsorglich heruntergeladen und installiert worden war, stellte das Upgraden des Accounts und der anschließende Charaktertransfer eine reine Formsache dar.

Wenige Minuten später war es dann soweit: die ersten Schritten im Addon führten natürlich zum Trainer und, nach einem kurzen Plausch mit einem der SK Gaming Schamanen, sofort zum neuen Zeppelinturm südwestlich von Orgrimmar...

 

 

 

 

 

Der erste Kontakt

Nach kurzer Wartezeit flog der neudesignte Zeppelin (2 leistungsstarke Scheinwerfer ermöglichen nun auch das sichere Fliegen bei Nacht - wahrlich eine Meisterleistung Goblinoider Ingenieurskunst) endlich ab und kam sogar sicher im neuen Zuhause an.

 

Das Einschweben in Warsong Hold erinnert ein wenig an ein Werbevideo des Cargo-Lifters: man fährt mit seinem Zeppelin langsam in eine riesige Halle ... leider war der Kapitän hier nicht gewohnt zielgenau, so dass er den Steg zum Einsteigen leider um mehrere Meter verpasste - hier fehlen eindeutig noch Trainingsstunden im Simulator! Aber ein tiefer Fall hat noch keinem Recken geschadet, also fröhlich ins Innere der Anlage gehüpft.

 

Nach kurzer Überprüfung der Minimap verlangen auch schon die ersten Ausrufezeichen nach sofortiger Aufmerksamkeit. Hochfürst Saurfang und Garrosh Hellscream erklären hier kurz und knapp die aktuelle schlechte Situation der Horde. Selbstverständlich brauchen sie auch eine helfende Hand und wir Erfahrung - daher steht der Deal recht schnell. Als erste Gegner außerhalb der Feste stellen sich die spinnenartigen Nerubier heraus, die versuchen unterirdisch nach Warsong Hold zu gelangen. Aus diesem Grund sprengt man in den folgenden Quests ihre Grabungslöcher, zerstört die Nistanlangen und bewahrt ein kleine Truppe Krieger und Schamanen vor der sicheren Zersetzung in Spinnenpuppen.

 

Nach diesem kurzweiligen Einstand folgt der erste Transfer zu einem neuen Questhub am Strand des Nordmeeres - doch diesmal nicht, wie üblich, per pedes, sondern stilecht auf einem fliegenden Teppich. Hier bekommt man auch das erste Mal einen richtigen Überblick über die Borean Tundra. Das ganze Gebiet ist wahrlich gigantisch: am Horizont sieht man Bohrtürme aufragen, unter einem rennt eine ganze Scourge Armee Richtung Warsong Hold und der Strand ist mit Wikinger typischen Langbooten gefüllt. 


 Nach der Landung am Strand fällt kurz außerhalb der kleinen Horden Expedition ein neues Feature von WotlK auf: der gesamte Strand ist in dichten Nebel gehüllt - von außen sieht man absolut nichts, erst wenn man hinein reitet trübt sich die Sicht und gibt die Bewohner dieser unwirtlichen Welt frei.

 

Diese sind große Wikinger namens Kvaldir und auch gleichzeitig das Ziel der Quests. Hier hat man auch das erste mal mit dem nun nachfolgend immer wiederkehrenden, sehr spaßigen Questschema in WotlK zu tun. Man bekommt eine Killquest, eine Sammelquest, eine Eskort findet man Vorort und das ganze gipfelt anschließend in einer Spaßquest. In diesem Fall darf man Panzer fahren! Also auf das ratternde Gefährt geschwungen und der schon oben erwähnten Scourge Armee entgegen, welcher man es dann mit einer Kombination aus Minen, Hauptgeschütz und Maschinengewehren so richtig besorgt ... Spaß pur!

 

 

 

 

 

 Die Odyssee beginnt

Nach dem kurzweiligen Strandausflug und der erfolgreichen Rückkehr nach Warsong Hold eröffnen sich mehrere weitere Questmöglicheiten. Einerseits kann man einen Gefangenen nach Osten transportieren und auf dem Weg mehrere andere Aufgaben erledigen, oder man wendet sich gen Norden und damit einem hoch aufragendem Magierturm entgegen. Die Bewohner eben jenes Turms entpuppen sich bei näherer Betrachtung dann als Mitglieder der Kirin Tor (genau - die Jungs, die Dalaran kurzerhand nach Northrend verfrachtet haben) und benötigen natürlich unsere Hilfe. Hier startet dann eine längere, sehr interessante Questreihe um Malygos und den Nexus. Dieses Zentrum magischer Energien befindet sich westlich auf einer großen Eisinsel namens Coldarra und wird vom blauen Drachenschwarm stark bewacht.

Nachdem man sich das Vertrauen der Kirin Tor erarbeitet hat und nebenbei noch Verschwörungen aufdeckt, wird man von einem rotem Drachen nach Coldarra in den dortigen Stützpunkt des Magierzirkels geflogen. Dieser befindet sich, zum Schutz vor Malygos und Konsorten, unter einem schimmernden Energieschild. Aufgrund der tollen Story möchte ich nun nicht mehr über die nun folgenden Quests verraten, das gesamte Gebiet ist aber leicht verdiente Erfahrung in grandioser Umgebung, gewürzt mit einem tollen Finale - was will man mehr?  

 

 

 

 

 


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