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30.10.2008 18:31 Uhr | Corgan | 13135 Aufrufe 0 like 1 flame
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Blizzard Entertainment - Eine Erfolgsgeschichte


Man mag es manches Mal gar nicht glauben, wie ein so großes Unternehmen wie Blizzard Entertainment entstanden ist. Man möchte fast glauben, sie waren schon immer so groß und ihre Spiele waren auch schon immer von dieser Qualität. Aber war es wirklich so? Das Team, was später mit StarCraft, Diablo und WarCraft Welterfolge feiert, fing mit einer klassischen Garagengeschichte im schönen Kalifornien an.



Eine kleine Idee
Es gab einmal drei Studenten der Universität von Los Angeles und zwar Michael Morhaime, Allen Adham und Frank Pearce. Diese gründeten im Februar 1991 ein Entwicklerstudio mit dem Namen Silicon & Synapse. Die Anfangszeiten waren schwer und so schlug man sich zuerst mit einigen Auftragsarbeiten von Publishern rum und portierte Spiele wie J.R.R. Tolkien's The Lord of the Rings, Vol. I oder Battle Chess II: Chinese Chess.

Die erste eigene Arbeit lieferte das Studio mit dem SNES-Spiel RPM Racing im Jahr 1992 ab. Wobei „eigene" Arbeit hier in Anführungszeichen gesetzt werden muss, denn das Spiel basiert auf einem Rennspiel von Electronic Arts aus dem Jahr 1985 für den C64. Es soll übrigens nicht unerwähnt bleiben, dass RPM Racing das erste Super Nintendo Entertainment System-Spiel von einem amerikanischen Entwickler war. Gepublished wurde das Ganze von Interplay.

Gleichzeitig mit RPM Racing befanden sich auch The Lost Vikings und Rock n' Roll Racing in Entwicklung. Das Rätsel-Plattform-Spiel The Lost Vikings konnte bei seiner Veröffentlichung 1992 sowohl die Fachpresse, als auch die Fans auf SNES, PC und Amiga begeistern und heimste viele Awards ein. Nicht weniger Awards konnte Silicon & Synapse mit ihrem dritten Titel Rock n' Roll Racing einkassieren, dieses Spiel basierte übrigens auf RPM Racing, bot aber einige technische Updates. Beide Spiele wurden von Interplay bzw. von Nintendo gepublished.

Chaos Studios
Danach erfolgte im Jahr 1994 eine Umstrukturierung beim mittlerweile 15 Mann starken Entwicklerteam. Der Name wurde in „Chaos Studios" gewechselt und der Investor Davidson & Associates, Inc. stieg in das Studio ein. In diesem Jahr erschien übrigens mit Blackthorn ein weiterer sehr erfolgreicher Titel für das SNES und später auch für den PC. Ein Titel der oft gerne unterschlagen wird, aber auch in diesem Jahr erschien, war das Beat em Up The Death and Return of Superman auf SNES und Mega Drive.

Gleichzeitig erschien ein weiterer Entwicklerstern am Himmel und zwar auf dem PC-Markt. Der Entwickler Westwood aus Las Vegas feiert mit seinem Echtzeitstrategiespiel Dune II große Erfolge. Aufgrund von namensrechtlichen Streitigkeiten wurden die Chaos Studios mittlerweile in ihren endgültigen Namen Blizzard Entertainment umbenannt. Das nun frisch benannte Blizzard Entertainment nahm sich Dune II zum Vorbild und baute mit WarCraft: Orc & Humans eine sehr dreiste Kopie von Westwoods RTS. Dies war das erste reine PC-Spiel von Blizzard und war auch das erste Spiel welches unter dem Blizzard Label ausgeliefert wurde.

Dies war Auslöser für einen unerbittlichen Kampf zwischen den beiden Entwicklern. Während Westwood mit der Command & Conquer-Serie Erfolge errang, konzentrierte sich Blizzard auf die Fortsetzung von WarCraft und veröffentlichte schon ein Jahr später den zweiten Teil Warcraft II: Tides of Darkness und kurze Zeit drauf ein weiteres Addon.

Eine weitere Vergrößerung
Durch diesen Erfolg beflügelt, vergrößerte sich Blizzard und eignete sich das Entwicklerteam Condor an. Condor wurde von David Brevik, Max Schaefer und Erich Schaefer 1993 gegründet und erlangte nach dem Aufkauf unter dem Namen Blizzard North viel Ruhm in der Computerspielszene. Ein weiteres bekanntes Mitglied von Blizzard North wurde Bill Roper.

Das neue Entwicklerstudio rund um Bill Roper sollte auch für den nächsten Welterfolg von Blizzard verantwortlich sein. Mit Diablo wurde 1997 nicht nur eines der erfolgreichsten Spiele aller Zeiten veröffentlicht, sondern das mitausgelieferte Battle.net veränderte das Onlinegaming bis in die heutige Zeit. Das Battle.net erreichte schon damals mit 700.000 Spielern eine immense Reichweite.

Kein Jahr später erschien das Echtzeitstrategiespiel StarCraft, spätestens zu diesem Zeitpunkt hatte Blizzard bewiesen, dass sie zu den ganz großen Entwicklern gehören. Mit über einer Million verkauften Spielen in drei Monaten ging dieses Spiel in die Firmengeschichte ein. Natürlich profitierte es auch vom Battle.net, welches mittlerweile von über 4 Millionen Benutzern genutzt wurde.

Blizzard Entertainment wechselte in dieser Zeit öfters den Besitzer und wurde gleichzeitig immer enger Verbunden mit dem Entwickler Sierra On-Line. Die Achterbahnfahrt endete 1998 als das französische Unternehmen Havas die Rechte an Blizzard erhielt und kurze Zeit später selbst vom, ebenfalls französischen, Unternehmen Vivendi aufgekauft wurde.

Im gleichen Jahr wurde auf der E3 WarCraft: Adventure angekündigt, ein Adventure im Zeichentricklook, welches angeblich kurz vor der Fertigstellung stand. Einige Wochen nach der E3 wurde das Spiel jedoch eingestellt. Es hätte nicht den Qualitätsansprüchen der Firma genügt, ließ das Unternehmen später verlauten. Teile der Story wurden einige Jahre später in WarCraft III verwendet.

Für den nächsten Erfolg sollte wieder Blizzard North verantwortlich sein, denn der Hack and Slay Nachfolger Diablo II stand im Jahr 2000 zur Auslieferung bereit. In unglaublichen 18 Tagen erreichte Diablo II die Zahl von einer Million verkauften Exemplaren. Damit war Diablo II das am schnellsten verkaufte Computerspiel.

Abgesehen vom Diablo II Addon Lord of Destruction wurde es recht ruhig um Blizzard, nur um sich dann im Jahr 2002 mit WarCraft III zurück zumelden. Vor allem in Europa wurde dieser inoffizielle Nachfolger zu StarCraft sehr gut aufgenommen. Im asiatischen Raum konnte WarCraft III zwar ebenfalls Erfolge feiern, schaffte es aber bis heute nicht mit StarCraft gleichzuziehen.

Stürmische Zeiten
Im Jahr 2003 sollte dann die düsterste Zeit für das Unternehmen anbrechen. Immer mehr Gerüchte über einen möglichen Verkauf machten die Runde. Das angeschlagene Unternehmen Vivendi Universal wollte unbedingt seine Spielesparte verkaufen, um sich zu sanieren. Doch konnte sich das Unternehmen mit möglichen Käufern nicht über einen Preis einigen. Aufgrund dieser Unsicherheit entstand eine Protestaktion der Blizzard North Mitarbeiter. Diese forderten von Vivendi eine klare Aussage über die Zukunft des Entwicklers. Als sie diese nicht bekamen, reichte die gesamte Führungsriege aus Protest ihre Kündigung ein. Diese wurde überraschenderweise vom Mutterkonzern widerstandslos akzeptiert. Bill Roper, Max Schaefer, Erich Schaefer und David Brevik verließen das Unternehmen und gründeten die Flagship Studios, kurze Zeit später wurde Blizzard North geschlossen und die restlichen Angestellten in Kalifornien angesiedelt.

Dieser dunklen Zeit sollte aber strahlender Sonnenschein folgen. 2004 wurde mit World of Warcraft wohl das erfolgreichste Spiel der Firmengeschicht veröffentlicht. Hatte die Konkurrenz auf dem MMORPG-Markt damals lediglich bis zu 400.000 Spieler gleichzeitig, konnte World of Warcraft schnell mehr als 4 Millionen Spieler verbuchen. Die Erfolgsgeschichte hält bis heute an und Blizzard zählt momentan über 11 Millionen Kunden bei ihrem MMORPG.

Schon 2002 wurde StarCraft: Ghost angekündigt, damit wollte Blizzard endlich wieder in den Konsolenmarkt einsteigen. Beauftragt wurde hierfür aber ein externes Entwicklerstudio und zwar Nihilistic Software, welche für Vampire: The Masquerade bekannt war. Die ersten Versionen dieses Third-Persion-Action-Shooters waren aber eher enttäuschend und so entzog Blizzard nach kurzer Zeit Nihilistic wieder den Auftrag. Weiterentwickeln sollte das junge Entwicklerteam Swinging Apes, die mit ihrem Xbox-Spiel Metal Arms zwar sehr gute Qualität ablieferten, aber leider nicht den erhofften Erfolg erreichten. Kurze Zeit später wurden die Swinging Apes von Blizzard aufgekauft und sind mittlerweile ein fester Bestandteil von Blizzard. StarCraft: Ghost wurde, trotz lobender Worte der Fachpresse, kurze Zeit später auf Eis gelegt. Eine geringe Hoffnung auf einen späteren Release besteht aber immer noch.

Auf mutigen Wegen
In den Jahren nach der Veröffentlichung von World of Warcraft konzentrierte sich der kalifornische Entwickler hauptsächlich auf die Weiterentwicklung von ihrem MMORPG-Hit. Im Hintergrund werkelten aber schon verschiedene Teams an neuen Spielen, das Wegfallen von Blizzard North erschwerte aber vor allem die Weiterentwicklung von RTS- und Diablo-Spielen. Im Jahr 2007 wurde dann aber doch überraschend StarCraft II angekündigt, 10 Jahre nach der Veröffentlichung vom ersten Teil. Als Lead Designer wurde Dustin Browder verpflichtet, der vormals an Command & Conquer arbeitete.

Ein Jahr später im Juni 2008 sollte Blizzard dann erneut ein Spiel ankündigen und zwar Diablo 3. Auch hier wurde fast auf den Tag genau 8 Jahre lang gewartet, um einen Nachfolger anzukündigen. Somit befinden sich erstmals in Blizzards Firmengeschichte ganz offiziell zwei Spiele und ein Addon (Wrath of the Lich King) in Entwicklung.

Der letzte Teil im Kapitel der Firmengeschichte von Blizzard Entertaiment spielt im Juli 2008. In diesem Monat konnte die, schon Dezember 2007 angekündigte, Verschmelzung von Vivendi Games und Activision erfolgen. Unter dem Namen Activision Blizzard operiert nun der Zusammenschluss aus den beiden Unternehmensgruppen. Das französische Unternehmen Vivendi welches vorher zu 100% an Blizzard beteiligt war, hält nur mit 51% die Mehrheit an Activision Blizzard.

Das war die Geschichte von einem der erfolgreichsten Entwickler aller Zeiten. In dem 17jährigen Firmenbestehen gab es sowohl Höhen, als auch Tiefen und mit StarCraft II und Diablo 3 traut sich Blizzard momentan an gewagte Vorhaben. Die Erwartungen an die Spiele sind immens, aber das Vertrauen der Fans ebenso. Wir sind sehr gespannt mit was Blizzard Entertainment uns in den nächsten Jahren beglücken wird.




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